Tätigkeitsberichte Ökologie

Rückgabe v. Atlantikurwaldflächen an bedrohte Gemeinschaft "Ivy Porã"

Eine NGO kauft seit Jahren Atlantik-Urwaldflächen in der Provinz Misiones an der Grenze zu Paraguay und Brasilien nahe der Iguazú-Wasserfälle und gibt sie der indigenen Bevölkerung von Argentinien als gemeinschaftliches Eigentum zurück. Das Eigentum am Wald wird direkt auf die Gemeinschaften der Tape Miri übertragen. Dazu wird jeweils eine juristische Person gegründet, die den Wald nicht verkaufen, belehnen oder abholzen darf und im Gegenzug keine Steuern bezahlt. Auf diese Weise kann der Wald am besten langfristig gesichert und geschützt werden. Die Traditionen der Tape Miri in Garuhape (Stamm der Guarani im Grenzgebiet Argentiniens) ist es, keine kommerzielle Nutzung zu erzielen, sondern den Wald nachhaltig zu pflegen. Die Weltanschauung und Spiritualität der Bewohner sind sehr komplex und ganz auf das Leben in und mit der Natur ausgerichtet. Wir beteiligen uns an einer Teilfinanzierung. Es geht um die Sicherung der letzten Reste des Atlantik-Urwaldes und seiner enorm grossen Biodiversität und um eine Wiederbewaldung waldfähiger Standorte.

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